Hallo zusammen, eigentlich schneide ich seit vielen Jahren die Pseudostämme von meinen Musa sakhalinensis jeden Herbst zurück und spanne dann eine Plastikplane drüber. Da habe ich mal in einer Internetseite gelesen, daß die sakhalinensis-Stämme eine gewisse Frosthärte hätten. Da habe ich mal 4 Stämme im letzten Herbst ungeschützt stehen lassen, um das mal auszuprobieren. 3 treiben jetzt wieder aus, aber sie sind deutlich dünner geworden. Ein vierter ist dick geblieben, aber bis auf einen halben Meter zurückgefroren. Aber auch der hat den Winter überstanden. Wir hatten in Frankfurt allerdings auch nur -7 im letzten Winter als Tiefstwert. Gibt es noch weitere Erfahrungen zu diesem Thema? Gruß Manfred
Ich habe nur Musa basjoo, aber da reicht eine Röhre gefüllt mit nassem Laub aus um den Stamm durch -10°c im Winter zu bringen. Ungeschützte Stämme frieren bei -10°c durch. Bei geringeren Temperaturen hatte ich den Eindruck, dass nur die äußeren Schichten leiden. weil letztlich später im Winter aber immer tiefere Temperaturen folgten, kann ich nicht definitiv sagen, ob die Stämme dann nicht doch auf die Dauer durchgefroren wären.
Hallo Mikkel, ja, auch bei mir sind die äußeren Schichten der Scheinstämme erfroren. Ich wollte sie schon ganz runterschneiden, weil ich sie für tot hielt, da bemerkte ich im letzten Moment, daß doch noch Leben drin ist. Mal sehen, wie sie sich weiterentwickeln. Gruß Manfred